
Andreas Körber interpretierte "Die Glückswelle" musikalisch




05. April. 2009
Vernissage „Glück hat viele Farben II“
Am Sonntag, 5. April 2009, gab Regina Nußbaum die Vernissage zur ihrer neuen Ausstellung „Glück hat viele Farben II“. Zu diesem Anlass empfing die Künstlerin zahlreiche Kunstliebhaber in ihrer art lounge im Design-Quartier in Köln-Ehrenfeld.
Regina Nußbaum präsentierte ihre neusten Acryl-Gemälde, die durch Ihre Vielfalt und Dynamik verschiedene Facetten von Glück spiegeln. Sie interessiert sich seit langem für die Glücksforschung und gibt selbst Glückstrainings.
Über die Entstehung des fünfteiligen Werkes berichtet die Künstlerin:
„Die Glückswelle entstand während einer Reise an die See. Das weite Meer und die Tiefe, die im Körper durch frische Luft leichter als sonst zustande kommt, liessen mich mein erstes fünf-teiliges Werk erschaffen. So wie wir Wellen nicht aufhalten können, so ist auch das Glück kein Dauerzustand, den wir konservieren oder festhalten können. Es braucht das fortwährende Ein- und Ausatmen, das Empfangende und das Abschiednehmen. Dieses Werk ist ein großes Ausatmen. Ohne ein tiefes Einatmen wäre es wohl nicht so durch mich durch geflossen.“
Der Sänger und Gitarrist Andreas Körber machte der Künstlerin eine ganz besondere Freude. Mit seiner Gitarre und seiner Stimme interpretierte er spontan das pentalogische Werk „Die Glückswelle”.
Ich wurde gefragt, wieso ich eine Ausstellung mache mit dem Titel “Glück hat viele Farben”. Es hat viele Gründe. Zum einen wird hierzulande meiner Meinung nach sehr viel Aufmerksamkeit auf Leid, Unglück, Misslingen, Drama etc. gelegt. Da ich mich für emotionale Balance interessiere, setze ich gerne zum allgemeinen Gejammer einen Kontrapunkt. Wobei mir klar ist, dass Unglück oft mehr Sympathie aktiviert als Glück. Als ich vor 10 Jahren in meinem Privatinstitut club of hope® anfing, Glückstrainings zu machen, erschien das vielen Menschen unseriös. Da musste ich durch.
Mich interessiert der persönliche Weg zum Glück. Bereits seit meiner Kindheit, beobachte ich gerne Menschen und frage sie wie es ihnen geht und wie sie dahin gekommen sind, wo sie jetzt sind. In meiner Frankfurter Zeit als Journalistin sprach ich täglich mit unterschiedlichen Menschen. An einem Tag interviewte ich Obdachlose, an anderen Tagen sprach ich mit Vertretern der Königsteiner und Kronberger Gesellschaft. Was diese Menschen unterschied, war definitiv ihre finanzielle Situation. Dennoch erschienen mir die wohlhabenden Gesprächspartner nicht glücklicher als die bitterarmen. Das hat mich erstaunt und neugierig gemacht.