Ausstellung mit Claudia Cewille & Regina Nußbaum

Die Künstlerinnen Claudia Cewille & Regina Nußbaum zeigen unter dem Titel „PostSkriptum“ abstrakte Gemälde und Collagen aus Briefen und Postkarten im Hinterhofsalon im Herzen von Köln. Die Werkschau drückt die Faszination der Künstlerinnen über handschriftliche Briefe und Karten aus. Beide schreiben und empfangen seit ihrer Kindheit mit großer Begeisterung persönliche Post. Claudia Cewille und Regina Nußbaum sind seit Jahren Brieffreundinnen. Sie wollen mit der Ausstellung PostSkriptum die Kunst des Briefe Schreibens wieder ins Bewusstsein der Betrachter rufen. “In Zeiten digitaler Informationsflut sind persönliche Briefe ein Anker für die Seele”, so Regina Nußbaum.

Persönliche Führung mit den Künstlerinnen am Sonntag,19. Juni von 13 bis 14.30 h und auf Anfrage unter 0172-96 86 983.

Die Ausstellung „PostSkriptum“ ist vom 7. Mai bis 31. August 2016 im „Hinterhofsalon“, Aachener Straße 68, 50674 Köln, zu sehen.

www.hinterhofsalon.de

Kontakt:
Regina Nußbaum
Gutenbergstraße 56, 50823 Köln.
info@regina-nussbaum.de, 0172-96 86 983

Postcity, Collage von Claudia Cewille

Collage von Regina Nußbaum

Collage von Regina Nußbaum

Gemälde von Regina Nußbaum

Claudia Cewille

Vita

Claudia Cewille wurde 1969 in Olpe im Sauerland geboren und lebt
seit 1986 in Köln-Ehrenfeld. Sie ist Berufspendlerin zwischen Handwerk und sozialer Arbeit einerseits – Kunst und Lebenskunst andererseits. Gleichwohl Reisende vom Skizzenblock zur Leinwand über Ehrenfelder Bahndämme zu
Restmüllskulpturen. Als Künstlerin arbeitet sie als Malerin (Miniatur bis Wandgemälde) und Autorin (von Sachbuch bis Lyrik). Cewille ist Tier- und Naturliebhaberin vom Rhein bis in die Wüste. Ihr Credo: “Ohne wenn und aber, manchmal auch auf Umwegen
dem Leben – stets Idealen von Freiheit, Gerechtigkeit und
Humanität ergeben”.

Dr. Melanie Puff, Kunsthistorikerin
„Wenn man Regina Nußbaums abstrakte Acryl-Bilder betrachtet, scheinen sie eine besondere Doppelbewegung im Schauenden auszulösen: auf der einen Seite gibt es da eine Art von bildimmanentem Sog, der direkt ins Bild hineinzuziehen scheint. Er bringt den Betrachter in eine meditative Versenkung, die ihn in Welten von ungeahnter Schönheit führt – ohne dass diese Erkundung eine romantische Überhöhung und Verklärung des Ichs bedeuten würde. Vielmehr zeigen uns Regina Nußbaums Bilder die verborgene Realität hinter der Oberfläche des offensichtlich Sichtbaren. Es ist die Intensität des inneren Lichts, die Regina Nußbaums Bilder charakterisiert. Sie macht den oszillierenden Charakter der Bilder aus, bei dem in der Doppelbewegung dann aus dem Sog ins Bild hinein wieder ein Leuchten aus dem Bild heraus wird. Dies verleiht den Malereien aus der Tiefe heraus ein eigentümliches, geheimnisvolles Strahlen.“.